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Online-Lesereise

Die Online-Lesereise bildet einen weiteren Baustein der Landeskampagne "Sucht hat immer eine Geschichte". Seit 2021 finden pro Lesereise jeweils drei bis vier Abende zu den Themen Sucht, Suche und Sehnsucht statt. Allen beteiligten Autor:innen ist gemeinsam, dass sie von ganz unterschiedlichen Wegen in und aus der Sucht berichten.

Die Leseabende werden online per "Zoom" durchgeführt. Das bedeutet, dass die Teilnehmenden die Autor:innen und die Moderator:innen live erleben und sich selbst per Chat mit Fragen und Beiträgen einbringen können - digital und kostenlos.

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Eltern, Betroffene, Fachkräfte sowie an alle Interessierten.

Der zugehörige Flyer enthält alle notwendigen Informationen zur Veranstaltungsreihe. Er informiert über die Termine, die Autor:innen und deren Werke. Die enthaltenen Verlinkungen leiten Interessierte direkt zum Anmeldeportal weiter.

Flyer der 6.Online-Lesereise

Das Plakat der Online-Lesereise dient als Aushang. Es leitet Interessierte über QR-Codes zum Anmeldeportal:

Plakat der 6.Online-Lesereise

 

09.01.2024

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Termine für 2024

  • Donnerstag, den 10.10.2024 für "Migräne, Möderpuppe. Bericht einer Schmerzpille" von M. F. Waldmann
  • Donnerstag, den 24.10.2024 für "Deutschland ohne Dach. Die neue Obdachlosigkeit" von Richard Brox (HG.)
  • Donnerstag, den 07.11.2024 für "Rauschlos glücklich. Auf die Freundschaft und das Leben ohne Alkohol" von Vlada Mättig & Katharina Vogt
16.09.2022

Aktuelles

Nachschau der 6. Online-Lesereise „Sucht hat immer eine Geschichte – wir erzählen mehr davon“

Vom 19.10. bis 16.11.2023 fand zum sechsten Mal die Online-Lesereise "Sucht hat immer eine Geschichte" statt. Die drei Lesungen boten ganz unterschiedliche Schwerpunkte: Depression, das Fetale Alkoholsyndrom sowie Cannabiskonsum. Es schlossen sich jeweils berührende Nachfragen und Diskussionen an, die die Mitarbeitenden der beteiligten Fachstellen einfühlsam moderierten. Seit 2021 bildet die Lesereise einen festen Baustein der gleichnamigen Landeskampagne.

Der Autor Luca Bischoni leitete die Lesereise "Sucht hat immer eine Geschichte – wir erzählen mehr davon" mit seinem Buch "Als man mir den Stecker zog. Schule. Studium. Absturz. Mein Weg aus der Depression" ein und nahm das Publikum mit auf seine Reise durch das Studium, seine eigenen Anforderungen und die Anfänge seiner Therapie. Das Publikum kam erstaunlich leicht mit dem Autor über das Thema Depression ins Gespräch. Es konnte Hürden der Erkrankung an manchen Stellen der Lesung sogar mit einem Lachen begegnen. Luca Bischoni berichtete offen, herzlich und realistisch über seinen Weg mit Depression. Mit seiner Lesung hat er gezeigt, dass Depressionen besprechbar sind.

Die zweite Lesung der Reihe gestaltete Bea Menger mit ihrem Buch "Solange ich noch Hoffnung habe – FAScetten eines Lebens". Mit ihrer Lesung leistete sie einen wertvollen Beitrag zur Bekanntmachung des Fetalen Alkoholsyndroms und förderte zeitgleich das Verständnis für die Mehrfachbelastungen der Betroffenen und deren Bezugspersonen. Einige Teilnehmende berichteten selbst von ihren ermüdenden Erfahrungen mit der Hilflosigkeit des Hilfesystems zum Thema FASD. Andere fragten mit Sorge nach Ausprägungen des Fetalen Alkoholsyndroms beim Heranwachsen ihrer Kinder. Die Autorin schilderte ihre Erlebnisse mit Klarheit, Gelassenheit und Empathie gegenüber Betroffenen und ihren Angehörigen. "Aber er ist doch mein Sohn und das wird er immer bleiben" – dieser Satz der Autorin klang noch lange nach.

Den letzten Abend der 6. Online-Lesereise widmete die Landeskampagne dem Thema Cannabis. Jim Krasso las hierfür aus seinem Buch "Der Kiffer – ein Leben ohne Kompromisse" vor. Der Autor zeigte auf, wie vielschichtig der Konsum von Cannabis sein kann und welche Ebenen des eigenen Lebens davon beeinflusst und beeinträchtigt werden. Jim Krasso sprach die Scham als Vater an, der seinen Kindern erklären wollte, was er da eigentlich raucht und wieso er an einem bestimmten Punkt damit aufhören wollte.

Zum Ende der Lesung sprach das Publikum auch die geplante Legalisierung der Bundesregierung an und fragte, was der Autor davon hielte. Alle gemeinsam sind gespannt auf damit anstehenden Veränderungen. Pro Veranstaltungsabend nahmen zwischen 50 und 90 Personen teil.

Das Organisationsteam dankt allen Teilnehmenden sowie Autor:innen für ihr Mitwirken und Gestalten der 6. Online-Lesereise. Die Fortsetzung folgt im Herbst 2024.

An der Organisation waren beteiligt:

  • Diakonisches Werk, Evangelischer Kirchenkreis Lennep, Hückeswagen
  • Fachstelle für Suchtvorbeugung, Jugendsuchtberatung, Arbeitskreis für Jugendhilfe e.V., Hamm
  • Suchthilfe Aachen, Fachstelle für Suchtprävention
  • inechtzeit – Prävention & Beratung, Krisenhilfe e.V., Bochum
  • Suchthilfe direkt Essen gGmbH, Essen

Zum Download als PDF: Nachschau der 6. Online-Lesereise

Buchempfehlungen

Die folgenden Bücher wurden im Rahmen der vergangenen Online-Lesereisen vorgestellt.

Buchliste als PDF

03.02.2022

Kontakt

Informationen zu den Online-Lesereisen und zur Anmeldung

Lea Würzinger
Landesfachstelle Prävention der Suchtkooperation NRW
Tel.: 0208 30069-41
E-Mail: 6C2E777565727A696E6765724067696E6B6F2D7374696674756E672E6465

Wann und wo?



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